Tchoban Voss Architekten GmbH

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Vergangene Meilensteine

Teilfläche der Decke der Tiefgarage mit Beton geschüttet

Im nördlichen Bereich der Baugrube des Hotel- und Bürokomplexes Silohalbinsel ist eine erste Teilfläche der Decke der Tiefgarage mit Beton geschüttet worden. In die vorbereitete Schalung auf einer Fläche von rund 800 Quadratmeter, was in etwa einem Fünftel der Gesamtdecke des Untergeschosses entspricht, wurden ca. 300 Kubikmeter Beton eingebracht. Insgesamt 40 Fahrzeug-Ladungen umfasste die Menge, die von örtlichen Betonherstellern bezogen wurde. Bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt kamen zwei Betonpumpen gleichzeitig zum Einsatz, um ein zügiges Schütten des Betons zu gewährleisten. Die Untergeschoss-Decke wird im weiteren Bauverlauf abschnittsweise komplettiert und Ende März 2023 fertiggestellt sein.

Tonnenschwere Stahlträger für die Tiefgarage

Im Untergeschoss-Rohbau des Hotel- und Bürokomplexes Silohalbinsel sind inzwischen die Stützen und einige Wände betoniert, weitere befinden sich in Schalung und werden bewehrt. Die Decke im nördlichen Bauabschnitt ist eingeschalt. Am drittletzten Novembertag erwartete Bauleiter Hannes Vorpahl von der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH die Anlieferung von zwei speziell anfertigten Stahlträgern für die Tiefgarage. Die 5,5 Tonnen bzw. 2,5 Tonnen schweren und 8,25 Meter bzw. 7,3 Meter langen Stahlelemente wurden am Vormittag im Kombibetrieb zweier Baukräne an ihre Positionen gehievt, auf Lastenträger abgesetzt und mit der Bewehrung verbunden.

Baustelle erfordert exakte Logistik und Arbeitsplanung

Die Baustelle für das Neubauprojekt Hotel- und Bürokomplex Silohalbinsel der Friedemann Kunz Familienstiftung stellt für die mit dem Hochbau beauftragte Groth & Co. Bauunternehmung GmbH eine große logistische Herausforderung dar. Auf dem Projektareal, das an der viel befahrenen Landesstraße 22 angrenzt, sind vor allem die Anlieferungen von Beton und Bauteilen exakt zu koordinieren. Wenn etwa Beton geschüttet wird, werden an diesen Tagen in enger Abfolge stündlich bis zu zehn Betonmischfahrzeuge auf die Baustelle rollen. Vor Ort sind vorbereitende Arbeiten für einen reibungslosen Ablauf von Logistik und Baugeschehen bereits in vollem Gange.

Baufirma Groth & Co. startet Hochbau mit Arbeiten an Tiefgarage

Nachdem die Groth & Co. Bauunternehmung GmbH aus Rostock beauftragt worden ist, den Rohbau des Hotel- und Bürokomplexes Silohalbinsel der Friedemann Kunz Familienstiftung zu realisieren, haben vorbereitende Arbeiten auf der Baustelle sowie erste Bauarbeiten begonnen. Zunächst entsteht das Untergeschoss mit dem zentralen Bereich Tiefgarage. Für diese werden in den nächsten Wochen etliche Unterzüge und tragende Strukturen bewehrt und mit Beton geschüttet. Erste Bewehrungen für bis zu 50 Stützsäulen stehen bereits. Auch sind auf dieser Ebene Kellerräume für die Gastronomie und Gebäudetechnik vorgesehen.

Abseits der Baugrube entstehen im Tiefbau Kanäle und Leitungen

Parallel zu Vorbereitung und Beginn des Rohbaus führt die Züblin Spezialtiefbau GmbH außerhalb der Baugrube weitere Tiefbauarbeiten aus. So werden die projektierten Grundleitungen für Wasser und Abwasser in den Boden gebracht, Regenwasserkanäle mit Rückstaustufe entstehen und Ansaugkanäle für das Gebäudelüftungssystem werden angelegt. Auch werden die Flächen ringsum die Baugrube auf Altmunition und Kontaminierung untersucht. Belasteter Boden wird ausgehoben und ausgetauscht. Diese Arbeiten laufen bis in den Herbst hinein und sind auch schon eine Vorbereitung für die spätere Herstellung der Außenanlagen.

Bodenplatte ausgehärtet – Baustelle wird für Beginn des Rohbaus vorbereitet

Nach vierwöchiger Aushärtung besitzt die Bodenplatte die notwendige Festigkeit, um die Entspannungswasserhaltung abstellen und mit dem Rohbau beginnen zu können. Vorher wird die Baustelle jetzt dafür vorbereitet. Ein neuer, festerer Zaun wird errichtet, die Beleuchtung des Areals installiert und Baustellencontainer werden aufgestellt. Sichtbares Zeichen für den Start ist dann auch der erste große Baukran, der zentral auf einer schwerlastfähigen Fläche der Bodenplatte stehen wird. Weitere zwei Kräne werden folgen, am westlichen und am südlichen Baugrubenrand. Hierfür müssen aber noch eigens Fundamente geschaffen werden.

Mit Riesenschritten in Richtung Grundsteinlegung

Mit der Verlegung der Bodenplatte, dem Planziel bis April 2022, wird der feste Stand des Gebäudekomplexes sichergestellt. Nach Übergabe der acht Baugruben-Abschnitte ist der Ringerder verlegt worden. Der Blitzschutz ist installiert, eine Dämmung ist aufgebaut, die Sauberkeitsschicht aufgetragen. Die Pfähle sind gekappt. Die Frischbetonverbundfolie und Grundleitungen sind verlegt. Die Belastbarkeit der Betonbauteile ist verstärkt worden. Bauleiterin Antonia Schafft, Züblin Spezialtiefbau GmbH bestätigt: “Alle Arbeiten verlaufen planmäßig. Die Grundsteinlegung kann kommen.” 

Mit dem bisherigen Baufortschritt zufrieden

Seit dem Baustart am 1. April 2021 geht es planmäßig voran, bei der Bauherrin Friedemann Kunz Familienstiftung zeigt man sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Baufortschritt. Rund um den Jahreswechsel wird die Baustelle auf der Silohalbinsel von Kettenbaggern und Sattelschleppern dominiert, 16.000 Kubikmeter Erdreich müssen ausgehoben werden. Friedemann Kunz und sein Team bedanken sich bei allen UnterstützerInnen für die Zusammenarbeit. 

Die Rückverankerung ist fertig, die Bagger übernehmen

Die Bauleitung setzt einen Haken hinter Punkt 2.5 des Bauablaufplans: Die Rückverankerung ist fertiggestellt, die Baugrube somit gesichert. Bei recht gutem Wetter geht es mit dem Bodenaushub und der Herstellung des Feinplanums weiter. Insgesamt werden auf der Baustelle seit Oktober 2021 rund 16.000 Kubikmeter Erdreich entnommen. Die Kettenbagger schaffen 150 bis 400 Kubikmeter am Tag, Ende Januar 2022 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Starkregen und Orkanböen sicher im Griff behalten

Starkregen und Orkanböen sorgten im Oktober 2021 für teilweise extreme Wetterbedingungen auf der Baustelle. Während die Regenmassen mittels einer offenen Wasserhaltung von der Baustelle abgeführt werden konnten, wurden bis Ende Oktober rund 50 der insgesamt 120 Anker für die Rückverankerung fertiggestellt. Auch weil Schlechtwetterbedingungen im Bauablaufplan von vornherein berücksichtigt werden, liegen die Bauarbeiten auf der Silohalbinsel weiterhin voll im Plan.

Das Grundwasser und die Qualität des Bodens im Blick

Die Pfahlgründung ist abgeschlossen, auf der Baustelle übernehmen Fachleute für Drainage und Bodenaushub. Um die spätere Baugrube mittels Rückverankerung stabil halten zu können, darf der Grundwasserpegel ein bestimmtes Level nicht übersteigen. Und während das Grundwasser auch auf Verunreinigungen untersucht wird, stellt sich die Bauleitung auf besondere Herausforderungen durch die inhomogenen Böden auf der Silohalbinsel ein.

Pfahlgründung und Vorbereitung der Kanalbauwerke

Bis Anfang September 2021 werden nach und nach gut 400 bis zu 18 Meter lange Bohrpfähle in den Boden gerammt. Nicht nur für Laien faszinierend: der Einsatz der imponierenden Pfahlgründungsbohrgeräte. Die Pfähle tragen später die Bodenplatte und darauf das gesamte Gebäude. Parallel entstehen als Vorbereitungen für die Gründungsarbeiten bis Mitte September Brunnen und Pegel sowie Spundwände für die Kanalbauwerke.

Baustart und Installation der Schlitzwand

Am 1. April 2021 erfolgt der offizielle Baustart auf der Silohalbinsel. Nach Errichtung der Arbeitsebene ist ein Team der Firma Züblin Spezialtiefbau bis Ende Juni 2021 damit beschäftigt, das Areal unterirdisch „einzuhausen“. Im Schlitzwandverfahren entsteht eine Art sicherer „Kasten“ um die spätere, 4,5 Meter tiefe Tiefgarage. Und die Projektleitung hat bereits die Arbeiten für die Pfahlgründung im Blick, die sich ab Ende Juli 2021 anschließen.

Auf der Suche nach Blindgängern

Das  Gelände wird für die ersten Tiefbauarbeiten vorbereitet, inklusive Errichtung von Bauzaun, Büro-Containern und Baustoffsilos (Bentonit). Die Posten mit dem größten Aufwand sind die Untersuchungen des Bodens auf Schadstoffe und Munitionsbelastung aus dem 2. Weltkrieg. Blindgänger werden zum Glück nicht geortet. Und archäologische Untersuchungen sind nicht nötig, da es sich um erst in jüngerer Vergangenheit aufgeschüttetes Gelände handelt..

Stadt Rostock erteilt die Baugenehmigung

Nur knapp sieben Monate nach Antragstellung im März 2020 erteilt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock am 7. Oktober 2020 die Baugenehmigung für das Projekt Silohalbinsel. „Hut ab!“, würdigt Arno Pöker als Geschäftsführer der Immobiliensparte der Familienstiftung die konzentrierte Zusammenarbeit mit der Stadt. Parallel zum Antragsverfahren werden bereits Arbeiten wie die Brandschutz- und statische Planung vorangetrieben.

Die Unterschrift unter dem Kaufvertrag

Nachdem am 6. März 2019 auf Seiten der Stadt Rostock der Verkauf des Silohalbinsel-Grundstücks an die Friedemann Kunz Familienstiftung offiziell beschlossen wird, unterzeichnen beide Parteien am 7. Juni 2019 den Kaufvertrag. Die Wartezeit wird u. a. dafür genutzt, Planungen voranzutreiben und bereits die Unterlagen für das B-Plan-Genehmigungsverfahren zusammenzustellen. Die nächsten Schritte bereits im Blick zu haben erweist sich auch in den kommenden Monaten als erfolgreiche Taktik.

Ausschreibung des Grundstücks Silohalbinsel

Die Stadt Rostock schreibt das Grundstück auf der Silohalbinsel zum Verkauf aus. Es handelt sich um eine Konzeptausschreibung:handelt sich um eine Konzeptausschreibung: Dabei ist nicht der Preis allein entscheidend, sondern eine Kombination aus Preis und bestem Nutzungskonzept. Die Friedemann Kunz Familienstiftung reicht am 25. Juli 2018 beim städtischen Liegenschaftsamt ein Angebot ein und ist damit einer von mehreren Kaufinteressenten.

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